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Aktuelles:

  • Absolventen der RKU-Pflegeschule beenden dreijährige Ausbildung Open or Close

    Nach dem Abschluss geht es gleich weiter mit der Karriere in der Pflege

    13 Absolventinnen und Absolventen haben ihre dreijährige Ausbildung als Pflegefachkraft im RKU abgeschlossen. Bei einer kleinen Abschiedsfeier gab es für die examinierten Pflegekräfte Zeugnisse. Alle Absolventen bleiben dem RKU als Pflegenachwuchskräfte erhalten.

    Die Pflegeschule des RKU bot im Oktober 2018 erstmals die dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege an. Die jungen Männer und Frauen, die jetzt ihren Abschluss in der Tasche haben, waren sozusagen Pioniere im RKU. In den drei Ausbildungsjahren lernten die zukünftigen Pflegefachkräfte in Theorie und Praxis das Zusammenspiel von Hightech-Medizin in den unterschiedlichsten Abteilungen auf den Stationen kennen, welche persönlichen Bedürfnisse die Gesundheitsförderung der Patienten erfordern und dass die Pflege viel Einfühlungsvermögen, Beobachtungsgabe, Organisationstalent, Kreativität und Fachwissen benötigt.

    Auch in Zeiten von Covid-19 und während des Lockdowns wurden die theoretischen Lerninhalte in der Pflegeschule unter besonderen Voraussetzungen vermittelt: Mit Videokonferenzen, Materialbereitstellung über das Internet und gemeinsamem Arbeiten. „Der Schulalltag hat während der Corona-Pandemie allen Beteiligten Flexibilität und Übung abverlangt“, resümiert Michaela Hansen, Leiterin der Berufsfachschulen Pflege am RKU, „und wurde von Lehren wie Schülern aber durchweg positiv wahrgenommen und gemeistert.“

    Mit ihrem Abschluss als examinierte Pflegefachkräfte in der Tasche bleiben alle Absolventen dem RKU treu und starten in ihrer bisherigen Ausbildungsstätte auch ins Berufsleben. „Unsere Absolventen sind mit der Ausbildung zur Pflegefachkraft für einen anspruchsvollen Beruf gewappnet, der Ihnen viele Perspektiven und einen zukunftssicheren Arbeitsplatz bietet sowie die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren“, freuen sich auch die RKU-Pflegedirektorinnen Helene Maucher und Catharina Bothner.

    So geht es für drei der Absolventen im RKU gleich weiter mit der Karriereplanung in der Pflege: Bei einem so genannten Onboarding-Programm lernen sie unter anderem Grundlagen der Beatmung und setzen sich mit der Patientenüberwachung und Patientenversorgung im High Care Bereich auseinander.

    Das RKU steuert mit seiner 2015 gegründeten Pflegeschule dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegen. Die Pflegeschule im RKU läuft erfolgreich und bietet neben der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft auch die einjährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe an. „Unser Ziel ist es, den Pflegenachwuchs in unseren Pflegeschulen selbst zu generieren und damit dem Fachkräftemangel maximal zu begegnen“, so RKU-Geschäftsführer Matthias Gruber.

    Am 1. Oktober 2021 startet wieder ein neuer Ausbildungsgang für die dreijährige Pflegeausbildung. Der Unterricht findet im wochenweisen Rhythmus abwechselnd mit zwei Wochen Praxis statt. Auf die Azubis kommen 2100 Unterrichtsstunden in Theorie und 2500 Stunden in der Praxis zu. Mit der Ausbildung als Pflegefachkraft stehen den Nachwuchskräften neben der Übernahme im RKU auch viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen, bei entsprechenden Voraussetzungen bis hin zum Studium.

  • Gelungener Pflegemanagementkongress Open or Close
     
    Auf eine durchweg positive Resonanz ist der 4. Ulmer Pflegemanagementkongress gestoßen, der am 08./09. Juli im RKU - erstmals als Hybridveranstaltung - stattgefunden hat. Rund 300 Teilnehmer aus dem In- und Ausland informierten sich über die breitgefächerten Themen der Exzellenzentwicklung in der Pflege und Gesundheitsversorgung.
     
    Die Vorträge fanden teils im Hörsaal statt, viele Referenten wurden online zugeschaltet; ebenso sahen sich viele Teilnehmer, die nicht nach Ulm kommen konnten, den Kongress über einen YouTube-Live-Stream an. Im Haus wurde der Kongress ebenso im Andachtsraum und an einzelnen Bildschirmen einwandfrei übertragen.
     
    Die Schirmherrschaft trug Bundesgeunsdheitsminister Jens Spahn, der den Kongress mit in einer Videobotschaft einläutete.
     
     
    Auch Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, um diesen „Auswärts-Termin“ wahrzunehmen und die Zuhörerschaft in Ulm willkommen zu heißen. Darunter waren Führungskräfte und Experten im Gesundheitswesen, Pflegewissenschaftler, Pflegepädagogen und Pflegefachkräfte aus unterschiedlichen Sektoren und Ländern.
     
    An beiden Kongresstagen stand das Magnetkrankenhaus-Modell im Fokus: ein Zertifizierungsprogramm für exzellente Pflege aus den USA. Unter anderem berichteten die Belgier Paul Van Aken (Chief Nursing Officer), Johnny Van der Straeten (Chief Executive Officer) und Danny Van heusden (Magnet Program Director), Universitätsklinikum Antwerpen, von ihren Erfahrungen und den Vorbereitungen zu der Re-Zertifizierung. Das Universitätsklinikum Antwerpen ist in Europa das erste Magnetkrankenhaus und besticht durch sehr gute Pflegequalität, zu der hohe Fachkompetenz, Pflegeforschung und neue Pflegekonzepte, Zufriedenheit des Personals und der Patienten sowie eine offene Kommunikation gehören.
     
    Auf die „Reise zum Magnetkrankenhaus“ haben sich auch die Kliniken RKU gemacht und berichten auf dem Kongress von den aktuellen Entwicklungen. Meilensteine sind eine evidenzbasierte Pflege, Akademisierung und Pflege auf Augenhöhe. Konkret bedeutet das Kennzahlen wie zum Beispiel die Dekubitus-Rate, Stürze mit Verletzungen, Infektionsraten etc. transparent zu machen und mit den Ergebnissen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in der Patientenversorgung einzuleiten und die Pflegequalität zu verbessern. Das gelingt mitunter auch durch die digitale Patientenakte, die seit zweieinhalb Jahren am RKU etabliert ist. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Neu-Ulm und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg haben Mitarbeiter außerdem die Chance, sich durch ein Studium fortzubilden und Führungskompetenzen weiterzuentwickeln. Dadurch werden neue Karrierewege aufgezeigt.
     
    „Uns geht es dabei nicht nur um die Qualitätssteigerung durch Zahlen, Daten und Fakten“, erklärt RKU-Pflegedirektorin Helene Maucher. „Wir möchten einen Kulturwandel in deutschen Krankenhäusern erreichen.“
     
    Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer guten Vorbereitung und ihrem Engagement zum Gelingen des Kongresses beigetragen haben.
     
     
  • Information rund um Corona Open or Close

    Alles Wissenswerte im Überblick

    Die Gesundheit unserer Patienten und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. In unserem Klinikum gelten deshalb besonders hohe Sicherheits- und Hygienestandards, mit denen wir Sie hier gerne vertraut machen möchten.

    > Eingeschränkte Besucherregelung
    

    Besuche von Angehörigen unter folgenden Vorgaben möglich:

    1 Besucher / pro Patient / pro Tag

    Bitte kommen Sie nur, wenn Sie symptomfrei sind, und schränken Sie Ihre Besuchszeit wenn möglich auf eine Stunde ein. Bitte bringen Sie einen negativen Coronatest (PCR nicht älter als 48 Stunden, Antigentest nicht älter als 24 Stunden) mit.

    Für Schüler, die regelmäßig im Unterricht getestet werden, gilt als Test-Nachweis der Schülerausweis.

    Vollständig geimpfte oder genesene Besucher benötigen keinen negativen Antigenschnell- oder PCR-Test. Bitte bringen Sie hierfür einen entsprechenden Nachweis (z.B. Impfpass) mit.

    In dringenden Ausnahmefällen, z.B. in Palliativsituationen, kann in Einzelfällen ein Coronaschnelltest im Haus - nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt - erfolgen. 

    Der Zutritt ist nur mit einem Atemschutz (FFP2-Standard) zulässig. Dies gilt auch für Kinder ab 6 Jahren.

    Patienten der Hochschulambulanz werden gebeten, auf Begleitpersonen möglichst zu verzichten. Ausnahmen können über den behandelnden Arzt oder die Geschäftsführung beantragt werden.

    Der Zugang zum RKU erfolgt ausschließlich über den Haupteingang.
    Hier erhalten Sie eine Fiebermessung und werden dazu aufgefordert, Kontaktinformationen anzugeben, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können.

    > Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz unserer Patient*innen und Mitarbeiter*innen 

    Maskenpflicht
    In der gesamten Klinik - einschließlich der Patientenzimmer - sowie den Außenbereichen, in denen ein Sicherheitsabstand zu anderen Personen von mind. 1,5m nicht eingehalten werden kann, gilt eine Maskenpflicht.

    Hygienemaßnahmen

    - Achten Sie auf eine regelmäßige Händehygiene und halten die Husten- und Niesetikette ein
    - Halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Personen

    Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!

  • Neuer Sektionsleiter für Wirbelsäulenbehandlung Open or Close

    Ein Spezialist für Erkrankungen der Wirbelsäule

    Ulm, im April 2021. Privat-Dozent Dr. Timo Zippelius leitet ab April 2021 die Sektion Wirbelsäule an der Orthopädischen Universitätsklinik Ulm am RKU.

    Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung erleben mindestens einmal eine Episode mit Rückenschmerzen. In den meisten Fällen sind diese nur von kurzer Dauer und unspezifisch.

    Sollten allerdings bestimmte Ursachen der Auslöser sein, gilt es diese ärztlich behandeln zu lassen. Beim Aufspüren der Schmerzursache bedarf es deshalb der Hilfe von Spezialisten wie PD Dr. Timo Zippelius. Der gebürtige Karlsruher war nach seinem Studium in Berlin an der Charité tätig und arbeitete zuletzt an den Waldkliniken Eisenberg/Universitätsklinikum Jena in Thüringen als Oberarzt im Department Wirbelsäule. Er freut sich nun darauf, wieder nach Süddeutschland zurückzukehren.

    AlsFacharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie besitzt er die Zusatzbezeichnung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ und verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im Bereich der konservativen und operativen Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Zur Expertise des 39-Jährigen gehören komplexe wirbelsäulenchirurgische Maßnahmen wie Korrekturen von Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen), degenerative Wirbelsäulenerkrankungen wie Bandscheibenvorfälle und Wirbelkanaleinengungen (Stenosen) sowie die Revisionschirurgie.

    „Mit seiner Expertise ergänzt Herr PD Dr. Zippelius hervorragend das bisherige Spektrum der orthopädischen Wirbelsäulenbehandlung im RKU“, sagt Prof. Dr. Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU. „Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Spezialisten aus den Bereichen der Schmerztherapie und dem Querschnittgelähmtenzentrum können wir eine optimale Behandlung bei Wirbelsäulenerkrankungen anbieten.“

    PD Dr. Zippelius wird die Wirbelsäulenbehandlung am RKU mit seinen konservativen und operativen Bereichen als Sektionsleiter übernehmen. Den Schwerpunkt will er auf eine vernetzte und interdisziplinäre Einheit des gesamten Spektrums der Wirbelsäulentherapie fokussieren. „Die Teamarbeit ist für die optimale Versorgung unserer Patienten sehr wichtig, deshalb bin ich froh, dass mit Oberärztin Dr. Carolin Melcher und Oberärztin PD Dr. Julia Wölfle-Roos bereits zwei erfahrene Kolleginnen am RKU arbeiten, die den operativen und konservativen Bereich seit Jahren begleiten“, so Zippelius.

    Weiterhin verfügt das RKU über eine der größten Schmerzambulanzen in Baden-Württemberg, die das gesamte Spektrum der orthopädischen Behandlung von Patienten mit Rückenleiden anbietet. Von der konservativen Therapie beim Bandscheibenvorfall über minimalinvasive Operationen bis zur multimodalen Schmerztherapie oder Skoliose-Behandlung. Ebenso ist die Zusammenarbeit mit dem Querschnittgelähmtenzentrum am RKU hervorzuheben. Erst vor wenigen Wochen wurde die Abteilung um acht Betten erweitert.

    „Neben der klinischen Arbeit spielt auch die Lehre und Forschung eine besondere Rolle“, sagt PD Dr. Zippelius, der sowohl an der Charité Berlin als auch später am Universitätsklinikum Jena auf diesem Gebiet forschte sowie das interdisziplinäre Wahlpflichtfach „Wirbelsäule“ in der Lehre etablieren konnte, um angehende Mediziner für das Fachgebiet zu begeistern.

    Kontakt:
    Sekretariat: Sabine Bäuerle, Tel.: 0731/177-5110, Fax: 0731/177-1969, E-Mail: sabine.baeuerle@rku.de

  • Einigung über Zukunft des RKU Open or Close

    Übernahme der Anteile der Sana Kliniken AG durch das Universitätsklinikum Ulm

    Ulm, 30. März 2021. Die Verhandlungsfrist zwischen den RKU-Gesellschaftern Sana Kliniken AG und dem Universitätsklinikum Ulm endet nach einer Verlängerung um drei Monate am 31. März 2021. Bisher teilten sich diese die Trägerschaft der gemeinnützigen GmbH des RKU zur Hälfte. Auf den Wunsch des Universitätsklinikums Ulm hin, das Gesellschafterverhältnis zu beenden, wurden seitdem verschiedene Übernahmeoptionen geprüft.

    Die beiden Gesellschafter haben sich nun hinsichtlich einer Übertragung der Gesellschafteranteile der Sana Kliniken AG an das Universitätsklinikum Ulm geeinigt. Die bisher geteilte Trägerschaft soll – sofern alle formalen Voraussetzungen für eine Übernahme der Anteile erfüllt sind – spätestens Mitte des Jahres vollständig an das Universitätsklinikum Ulm übergehen.

    Die offizielle Pressemitteilung finden Sie hier.

     

  • Neuer OP-Roboter in der Orthopädie am RKU Open or Close

    Das neue Kniegelenk vom Roboter

    Ulm, 28. Februar 2020. Er fräst millimetergenau, analysiert die individuelle Anatomie des Knies und unterstützt den Operateur bei der optimalen Implantation eines künstlichen Kniegelenkes: Seit Februar ist in der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU ein OP-Roboter im Einsatz. Die neue Technik verspricht außergewöhnliche Präzision beim Einsetzen der Implantate und wird im RKU von wissenschaftlichen Studien begleitet.

    Ein Bildschirm, eine Hochgeschwindigkeitsfräse, eine Infrarotkamera – das sind die Hauptbestandteile des neuen OP-Robotersystems „Navio“, das seit Februar an der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU beim künstlichen Kniegelenkersatz angewendet wird.

    Ähnlich wie bei einem Navigationsgerät sagt der Roboter dem Arzt, wo es langgeht: Er nimmt das Bewegungsmuster und die Gelenkoberfläche des Knies dreidimensional auf und entwirft eine optimal an den Patienten angepasste Passform der Prothesenteile. „Die Feinjustierung übernimmt allerdings noch immer der Operateur“, sagt Professor Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor an der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU.

    Zunächst legen die Operateure das Knie wie bei einer herkömmlichen Knie-Operation frei. Anschließend werden sternförmige Markierungen am Knochen angebracht, die wie kleine Fangarme mit Sensoren ausgestattet sind. Eine Infrarotkamera misst die Bewegungen, die Bandspannung und die Knochenoberfläche am Knie genau aus und sendet die Informationen an den Roboter, wodurch – anders als bei ähnlichen Systemen – kein präoperatives CT zur optimalen Prothesenplatzierung notwendig ist. „Der Patient ist so einer deutlich geringeren Strahlenbelastung ausgesetzt“, sagt Professor Reichel.

    Mittels der aufgenommenen Informationen schlägt der Roboter dem Operateur eine präzise Prothesenplanung vor, die sich an der individuellen Anatomie des Patienten orientiert. Diese Planung kann der Arzt direkt annehmen oder weiter optimieren. „Das letzte Wort hat immer noch der Mensch, nicht die Maschine“, sagt Reichel.

    Der erfahrene Orthopäde entscheidet, wie die Prothese letztendlich sitzen soll und welches Implantat verwendet wird.
    Je nach Schädigungsausmaß des Kniegelenkes ist diese Methode sowohl für den teilweisen als auch den kompletten Kniegelenkersatz einsetzbar. 

    Schließlich kommt das Herzstück des Systems zum Einsatz, eine robotisch gesteuerte Handfräse, die vom Operateur geführt wird. Sie fräst nur dort, wo auch die von Arthrose befallenen Gelenkoberflächen entfernt werden sollen. Und zwar mit einer zehntelmillimetergenauen Präzision, die den optimalen Implantatsitz sicherstellt. Die Kapsel, Sehnen und Bänder des Knies werden dabei zuverlässig geschont.

    „Das System ersetzt keinesfalls den erfahrenen Knie-Operateur, sondern baut auf dessen Erfahrung auf“, sagt Professor Reichel, der mit seinem Team jährlich über 400 künstliche Kniegelenke im RKU einsetzt. „Das roboterassistierte Verfahren bringt jedoch das notwendige Quäntchen mit, um noch präziser arbeiten zu können“, so Reichel. „Außerdem ist das System anwendbar auf alle bewährten Knieprothesensysteme, die am RKU seit Jahren manuell im Einsatz sind“, nennt Reichel einen weiteren Vorteil.

    Die Roboter-Operationen werden an der Klinik von wissenschaftlichen Studien begleitet. Durch die höhere Präzision wird eine bessere Gelenkfunktion und eine noch höhere Zufriedenheit der Patienten mit dem neuen Knie erwartet.

  • Auszeichnung für ein neues Arbeitszeitmodell in der Pflege Open or Close

    Catharina Bothner ist Nachwuchs-Pflegemanagerin des Jahres 2020

    Ulm, 28. Januar 2020. Catharina Bothner, Pflegedirektorin im RKU, ist vom Bundesverband Pflegemanagement zur Nachwuchs-Pflegemanagerin des Jahres 2020 gewählt worden. Sie erhielt die Auszeichnung für ein von ihr entwickeltes neues Arbeitszeitmodell in der Pflege.

    „Hexagon“ heißt das neue Arbeitszeitmodell mit Ausfallkonzepten, das Catharina Bothner für die Pflege entwickelt hat. Es bricht das bisherige Dreischichtsystem der starren Früh-, Spät- und Nachtschichten auf und bietet im Sinne der Professionalisierung und der Akademisierung in der Pflege einen gezielten Einsatz von Pflegeexperten in der Patientenversorgung.

    Das „Hexagon“-Modell soll zudem die Berufsattraktivität der Pflege deutlich steigern undeinen frühzeitigen Wiedereinstieg in das Berufsleben erleichtern, da die Arbeitszeiten und Schichten flexibel steuerbar sind und so die Work-Life-Balance positiv verändert werden kann.

    Mit ihrem Arbeitszeitmodell, das sich in der Pilotphase befindet und im RKU anteilig auf den Querschnitt-Stationen umgesetzt ist, sollen qualifizierte Mitarbeiter gebunden und vor Überlastung geschützt werden. Es bietet neben flexiblen Personalplanungsmodellen auch ein strukturiertes Vorgehen im Ausfallzeitenmanagement sowie diverse Personalentwicklungsmöglichkeiten.

    RKU-Geschäftsführer Matthias Gruber freute sich über die Auszeichnung: „Sie ist eine schöne Bestätigung ihrer Arbeit und zeigt das hohe Engagement und Herzblut für die Professionalisierung unserer Mitarbeiter innerhalb des Pflegeberufes.“ Erst zwei Jahre zuvor war Bothners Kollegin, Pflegedirektorin Helene Maucher, zur Pflegemanagerin des Jahres gewählt worden; 2019 holte sich die RKU-Stroke Nurse Helena Dyck den Titel als „Botschafterin der Pflege“.

    (Foto:©Britta Pedersen/Springer Pflege)

     

  • Vereinfachte Pflegedokumentation Open or Close

    Digitale Patientenkurve im RKU auf allen Stationen eingeführt

    Weniger Schreibarbeit und Papierflut, mehr Zeit für Patienten: Mit der Einführung der elektronischen Patientenkurve VMobil des Herstellers Advanova hat die Digitalisierung auf den Stationen in den RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Einzug gehalten. VMobil wird im RKU bei der Visite, zu Dokumentationszwecken und generellen Information benutzt und löst damit die papiergebundene Patientenkurve komplett ab.

    „Alle ärztlichen und pflegerischen Leistungen wie zum Beispiel Blutdruck, Temperatur oder Infusionsgaben werden – wie bei der Papierakte, mit einem Stift auf einem Tablet-Computer oder mobilen Laptopgeräten eingetragen und elektronisch dokumentiert“, erklärt RKU-Geschäftsführer Matthias Gruber. „Das Pflegepersonal wird durch diese vereinfachte Pflegedokumentation entlastet.“

    Die elektronische Patientenkurve arbeitet online wie offline und liefert eine vollständige Dokumentation aller relevanten Patientendaten, die überall verfügbar ist. Eine individuelle Anpassung der Patientenkurve auf die Bedürfnisse im pflegerischen Bereich steht 2020 im Focus. Dass Informationen über einen Patienten nun für alle am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen abrufbar sind, war mit der papierbasierten Patientenkurve bisher nicht möglich.

    Einfache Bedienbarkeit

    Die Bedienbarkeit der elektronischen Patientenkurve ist einfach, das System orientiert sich an den alltäglichen Stationsanforderungen und integriert sich reibungslos in den Klinikalltag und in bestehende Systeme. Ärzte, Pflegepersonal und Therapeuten können jederzeit nachvollziehen, was angeordnet wurde und aktuell bei einem Patienten gemacht wird.

    Eine Mehrfachdokumentation entfällt – einmal in die Patientenkurve eingegeben, müssen Daten nicht mehrfach auf weiteren Papieren eingetragen werden. Dadurch verringern sich auch Übertragungsfehler. Die Patientendaten werden auch automatisch in den Arztbrief übernommen; spezielle Warn-Tools zum Beispiel bei Allergien oder Wechselwirkungen von Medikamenten sorgen für mehr Patientensicherheit.

    Als Pilot-Projekt wurde die elektronische Patientenkurve im RKU zunächst auf den orthopädischen Stationen sowie auf den Querschnitt-Stationen eingeführt, mittlerweile ist sie im gesamten Haus etabliert. „Unser Ziel war es, mit der elektronischen Patientenkurve die Qualität der stationären Therapie zu verbessern und die Dokumentation zu vereinfachen“, sagt Matthias Gruber.

    Auf den Stationen wird die neue Patientenkurve nun gut angenommen. Übersichtlich und schnell bedienbar spart sie Papier ein und lässt den Klinikmitarbeitern bei der täglichen Dokumentation mehr Zeit für den Patienten.

     

     

     

  • Klinikhotel am RKU eröffnet Open or Close

    Das neue Klinikhotel Recover

    Nach nur einjähriger Bauzeit starten die RKU ­­­­­– Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm am Oberen Eselsberg im Juli mit ihrem neuen Klinikhotel „Recover“ im Zentrum für Integrierte Rehabilitation (ZIR). Der Name ist Programm: Das Recover (aus dem Englischen für „erholen, genesen“) steht für Rehabilitation und Erholung auf anspruchsvollem Niveau. Das gesamte Hotel wurde aus Eigenmitteln finanziert.

    Die Idee für das Bauvorhaben ergab sich aus dem Klinikalltag. Durch neue, schonende Operationsmethoden und einer gleichzeitig schnellen Mobilisation verkürzt sich die Verweildauer von Patienten in der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU dahingehend, so dass schon früh mit der geeigneten Rehabilitation begonnen werden kann. „Diesen Patienten wollen wir im direkten Anschluss einen möglichst angenehmen und erholsamen Aufenthalt anbieten“, sagt RKU-Geschäftsführer Matthias Gruber.

    Das Besondere am Klinikhotel Recover: Spitzenmedizin und eine fachlich kompetente Anschlussheilbehandlung stehen im Einklang mit einem exzellenten Serviceangebot. Dieses richtet sich gleichermaßen an privat- und gesetzlich versicherte Patienten. Die Idee des Klinikhotels ist klar: Patienten sollen von Beginn an eine ganzheitliche, serviceorientierte, medizinische und pflegerische Betreuung erfahren. Dazu gehört auch eine Rezeption, die 24 Stunden an 7 Tagen besetzt ist und den Patienten Sicherheit und eine lückenlose Versorgung gewährt.

    „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten, Pflegkräften und Hotelfachkräften stellt für die Patienten einen absoluten Mehrwert dar“, sagt Dr. Rainer Eckhardt, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Integrierte Rehabilitation am RKU, „und dient somit auch einer schnellen Regeneration.“

    4-Sterne-Hotel-Ambiente

    Unter Berücksichtigung aller Standards bietet das 4-Sterne-Hotel-Ambiente anspruchsvolles Wohnen, weg von der Krankenhausatmosphäre hin zu einer Wohlfühl-Atmosphäre mit hohem Anspruch.

    Das Hotel liegt im Grünen nahe einem Wäldchen, es grenzt südlich an das Hauptgebäude des RKU an und verfügt über 51 Zimmer, davon 45 Komfort-Einzelzimmer und 6 Deluxe-Zimmer mit zusätzlichem Wohnbereich und eigener Kochzeile. Diese befinden sich in der obersten Etage des Hotels und bieten einen weitreichenden Ausblick auf die umliegende Natur. Alle Zimmer wurden barrierefrei geplant, die Deluxe-Zimmer sind zusätzlich uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar.

    Auch für Patienten die eine weite Anreise haben, ist bestens gesorgt. Ein Zustellbett für eine Begleitperson ist in allen 51 Zimmern ohne weiteres möglich.  Die Einrichtung der Zimmer ist in warmen Sand- und Erdtönen gehalten und wird durch lebendige, rote Farbelemente ergänzt. Jeder Ebene des Hauses ist ein Künstler oder einer Künstlerin gewidmet, deren Werke den Betrachter zum Innehalten einladen.

    Neben einer ansprechenden Kaffeelounge im Erdgeschoss des Klinikhotels gibt es dort auch einen teilbaren Multifunktionsraum, in dem u.a. die morgendlichen Besprechungen des Ärztlichen Direktors mit seinem Team stattfinden. Außerdem kann dieser Raum für Tagungen, Vorlesungen, Patientenveranstaltungen und andere Events genutzt werden.   

  • 3. Ulmer Pflegemanagementkongress Open or Close

    Exzellenz in der Pflege und Gesundheitsversorgung

    Wie sieht eine Exzellenzentwicklung in Pflege und Gesundheitsversorgung aus? Dieser Frage stellen sich am Donnerstag und Freitag, 11. und 12. Juli 2019, circa 180 Pflegeexperten beim 3. Ulmer Pflegemanagementkongress im RKU.

    „Von den Besten lernen“ wollen die Teilnehmer des 3. Ulmer Pflegemanagementkongresses. Dazu sind wieder internationale Gäste eingeladen, unter anderem aus dem ersten Magnetkrankenhaus in Europa in Antwerpen, das die Zertifizierung bereits geschafft hat.An beiden Kongresstagen steht die Exzellenzentwicklung innerhalb der Pflege im Vordergrund und wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, etwa aus der Sicht eines Arztes in einem US-Magnetkrankenhaus.

    „Beim Magnetkrankenhausmodell, einem Erfolgsprodukt aus den USA, geht es nicht nur um Qualitätssteigerung durch Zahlen, Daten und Fakten“, erklärt RKU-Pflegedirektorin Helene Maucher. „Wir möchteneinen Kulturwandel in deutschen Krankenhäusern erreichen.“

    Das Motto „Von den Besten lernen“ begegnet aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen und fragt nach fortwährend innovativen Konzepten in der Pflege. Qualitätsentwicklung, Akademisierung und Pflege auf Augenhöhe sind dabei wesentliche Punkte, die der Berufsgruppe Pflege die Möglichkeit geben, ihr Potenzial in einem sich wandelnden Gesundheitswesen einzubringen und für die patientenzentrierte Versorgung zu nutzen.

    Das Programm wird teils in englischer Sprache abgehalten. Zu den Referenten gehören Pflegedirektoren, Pflegewissenschaftler, Ärzte, Vertreter der Berufspolitik und Pflegende. Der Kongress richtet sich an Führungskräfte im Gesundheitswesen, Pflegewissenschaftler, Pflegepädagogen, Experten im Gesundheitswesen, Pflegefachkräfte und alle Interessierten.

     

    Information zum Magnetkrankenhaus

    Aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordern innovative Konzepte in der Pflege. Sie stellt die größte Berufsgruppe im Gesundheits- und Pflegesektor dar und ist somit wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die Steuerung der Versorgungsprozesse. Für diese Weiterentwicklung des Pflegesektors bietet das US-amerikanische „Magnet Recognition Program“ ein integriertes Modell.

    In den 1980er Jahren konnten in den USA manche Kliniken trotz eines Pflegenotstandes sowohl Pflegepersonal als auch Patienten „wie Magneten" anziehen und waren dabei wirtschaftlich sehr erfolgreich. Dabei wurden fünf Stärken dieser „Magnetkrankenhäuser" herausgearbeitet, die heute Grundlage für die Anerkennung durch die Zertifizierungsorganisation ANCC sind. Die meisten Top-Kliniken in den USA sind als Magnetkrankenhaus zertifiziert.

Newsticker:

Das RKU hat sich auf den Weg gemacht, als ein Magnetkrankenhaus nach amerikanischem Vorbild zertifiziert zu werden. (Video)
Zukunft mitgestalten: Mach deine Ausbildung in der Pflege hier entlang.
Aktuelle Fort- und Weiterbildungstermine der RKU Akademie finden Sie hier.

Termine:

Do Okt 21, 2021
Uhrzeit: 17:00 - 20:30

Neurologie

Tag der Epilepsie

11. Ulmer Veranstaltung zum Tag der Epilepsie Epilepsie - mitten im ...


Fr Okt 22, 2021
Uhrzeit: 08:00 - 17:30

Anästhesiologie

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.rku.de/aus-fort-und-weiterbildung4
16. Tagung Außerklinische Beatmung Kinder und Kleinkinder

16. Tagung Außerklinische Beatmung Kinder und Kleinkinder Freitag, 22. un...


Sa Okt 23, 2021
Uhrzeit: 08:00 - 17:30

Anästhesiologie

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.rku.de/aus-fort-und-weiterbildung4
16. Tagung Außerklinische Beatmung Kinder und Kleinkinder

16. Tagung Außerklinische Beatmung Kinder und Kleinkinder Freitag, 22. un...


   Im Focus

Das RKU befindet sich zu jeweils 50 % in Trägerschaft des Universitätsklinikums Ulm sowie der Sana Kliniken AG.

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